Mit Fiona in den Nachtclub. Diese Abende, von einem melancholischen Dunkelblau, in dem alles mitschwingt: unerfüllte, unergründbare Sehnsüchte, Unsicherheit, Gewissensnöte, auch die Angst vor grenzenloser Selbstüberschätzung.
Die Frauen fahren zunächst an den Flughafen. Die Disko, die sie ins Visier genommen haben - gehobenes Niveau, besseres, will heißen, kein blutjunges Publikum - gibt es nicht mehr. Sie stehen in Wind und Regen, ein wenig enttäuscht, ein wenig lächerlich, doch lächerlich wirkt núr der, der es zulässt, denkt Beatrice. Die "Montgolfiere" ist abgehoben, davon geflogen, in bereits vergangene Zeiten. Vielleicht ein Zeichen, erinnert doch dieses museal gewordene Transportmittel an eines von Andreas´Lieblingsvehikeln. Vielleicht ein Wink des Schicksals, sinniert Beatrice, die sich einen amüsanten Abend erhoffte, vielleicht den Aufbruch ins Ungewisse, wunderbar Nebulös-Undefinierbare. Eine neue Bekanntschaft, ein neues Wagnis? Den Stachel des Neubeginns erspüren, jenseits aller Vernunft, wider besseres Wisssen? Welches wilde Tier schlummert in mir, welches "animal triste"?..
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