Freundschaft ist das Manna, Leidenschaft der Nektar und Liebe der Heilige Gral.
Welche Definitionen schlagt Ihr nun vor, um das Phänomen Liebe zu beschreiben?
Montag, 25. März 2013
Montag, 11. März 2013
Nachspiel, Ende
...Sie ist wie vor den Kopf gestoßen und wird ihm einige Tage später folgende SMS zukommen lassen: "Schade, dass wir uns heute nachmittag - beim Golfturnier - nicht sehen können, auch inmitten der "madding crowd". Im Übrigen habe ich vier Antworten auf die Gretchenfrage gefunden."
Er gibt sich mir nie ganz hin, denkt Beatrice. Vielleicht müsste er die Beziehung abbrechen, sobald er seine Selbskontrolle verlöre. Er muss immer bei sich bleiben, noch mehr als bei seiner Frau. Ihm ist gelungen, was ich immer theoretisch propagiert habe. So bin ich letztendlich ein Teil der parzellierten Frau geworden. Hatte er nicht einmal gesagt: "Lass unsere Beziehung auf der intellektuell-sexuellen Ebene, ich kann Dir weder Gefühle noch Zärtllichkeiten vermitteln..."
Er gibt sich mir nie ganz hin, denkt Beatrice. Vielleicht müsste er die Beziehung abbrechen, sobald er seine Selbskontrolle verlöre. Er muss immer bei sich bleiben, noch mehr als bei seiner Frau. Ihm ist gelungen, was ich immer theoretisch propagiert habe. So bin ich letztendlich ein Teil der parzellierten Frau geworden. Hatte er nicht einmal gesagt: "Lass unsere Beziehung auf der intellektuell-sexuellen Ebene, ich kann Dir weder Gefühle noch Zärtllichkeiten vermitteln..."
Sonntag, 3. März 2013
Nachspiel
Beatrice hat es genossen, sie gibt es unumwunden zu, doch als sie ihn -angezogen- abermals umarmen, an sich drücken möchte, um ihreZugehörigkeit auch außerhalb des Aktes zu bestätigen, erwidert er nur flüchtig ihre Umarmung und wendet den Kopf ab. Dieses den Kopf Abwenden, dieses Verweigern jeglicher fortdauernden Intimität macht sie sprachlos. Er bemerkt ihren Unmut: "Ich kann Dich nicht immer umarmen, ich habe ein taktiles Problem mit Dir!" Die Absurdität einer solchen Aussage schlägt ihr mitten ins Gesicht. Sie weiß nicht, ob sie sich mehr über den pervertierten Inhalt dieses Satzes oder über Alexanders unverfrorene Taktlosigkeit ärgern soll. "Und warum schläfst Du dann mit mir?" fragt sie, obwohl sie lieber gesagt hätte: "Mal gespannt, wie Du es schaffen wirst, mit mir zu schlafen, ohne mich anzufassen!" "Diese Frage kann ich Dir nicht bantworten. Das ist wie die Frage nach Gottes Existenz."...
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