"Der parzellierte Mann" ist auch ein Emanzipationsbuch, ein Bildungs- und Entwicklungsroman, die Geschichte einer Frau, die über sich selbst hinauswächst, mit jeder neuen Beziehung reifer und klarsichtiger wird. Themen sind zum Beispiel Generationenkonflikte, Ehekrisen, Sprache als Machtmittel oder Lebensqualitätsindikator, Kunst als Gegenentwurf zur Realität, Poesie und Ästhetik als Schmerzüberwindungstherapeutika, Psychologie und Lebenshile und vor allem die Liebe, immer wieder die Liebe in all ihren Varianten, seien sie sanktioniert oder etwas verruchter!.
Die erste Hälfte der ersten Seite habe ich Euch neulich gepostet. Demnächst folgt ein thematisch etwas anders gearteter Ausschnitt.
Montag, 28. November 2011
Montag, 7. November 2011
Seite 1 des Romans "Der parzellierte Mann"
Wenn Madame de in die Tiefen ihrer neuen Liebe hinabsteigt, lässt sie alles hinter sich: ihren Anstand, einen sinnenfeindlichen Moralkodex, ihre Vergangenheit aus einer Welt irritierender Verpflichtungen. Ihre schönen, teuren Kleider fallen zu Boden und entfalten beredte Muster: der byzantinisch anmutende, blau-goldene Pullover plustert sich auf wie ein betörender Pfau, der enge, dunkelblaue Rock verheißt eine lange Nacht, die so nicht stattfindet, die Strümpfe erscheinen als leere Hüllen ewig fordernder Weiblichkeit. Daneben die Stöckelschuhe, in denen sie mit ihrem Liebhaber nicht über die noch feuchten Wiesen rennen darf.
Wenn Madame de das Haus verlässt, ist ihr nach Rennen zumute, rennen möchte man in dieses neue Glück hienein, jede Sekunde, jede Minute einsaugen. Doch sie verlässt die Stadtvilla verhaltenen Schrittes und niemals ungestylt. Man legt die Insignien seines Standes, seiner sozialen Schicht an. Kleider machen Leute, auch, wenn man innerlich brennt. Man schiebt eine Einladung zum Tee vor, einen längst fälligen Besuch bei einer in Vergessenheit geratenen Freundin, diverse Besorgungen, die nach ihrer Erledigung verlangen...
Wenn Madame de das Haus verlässt, ist ihr nach Rennen zumute, rennen möchte man in dieses neue Glück hienein, jede Sekunde, jede Minute einsaugen. Doch sie verlässt die Stadtvilla verhaltenen Schrittes und niemals ungestylt. Man legt die Insignien seines Standes, seiner sozialen Schicht an. Kleider machen Leute, auch, wenn man innerlich brennt. Man schiebt eine Einladung zum Tee vor, einen längst fälligen Besuch bei einer in Vergessenheit geratenen Freundin, diverse Besorgungen, die nach ihrer Erledigung verlangen...
Montag, 10. Oktober 2011
Weitere Details über den "Parzellierten Mann"
Ich, die Verfasserin, bin französischer Herkunft, klein geraten, kurvig gebaut, 55 Jahre alt, dunkelhaarig und blauäugig, habe den Kopf voller poetischer Flausen, die Literatur zu meinem primären Lebensinhalt auserkoren und schreibe über die Liebe in all ihren Varianten: Monogamie und Polygamie, Treue und Ehebruch, serielle Monogamie und Polyamorie, Sex in Swingerclubs und Eros im reifen Alter und, und, und...
Aber nicht nur...
Aber nicht nur...
Donnerstag, 6. Oktober 2011
Ein literarischer Liebesroman über die fifty something
Gibt es kaum! Wer träumte nicht davon, ein anspruchsvolles und doch unterhaltsames Buch über dieses Thema zugespielt zu bekommen? Frauen zwischen 40 und 80, zwischen Kiel und dem Chiemsee, in meiner Schreibtischschublade schlummert das Werk, das die weiblichen Sehnsüchte reflektiert. Es durfte schon mehrmals ans öffentliche Licht, so bei Lesungen, doch möchte es mehr als 40 oder 100 Frauen glücklich machen mit einer Geschichte über "die Liebe in den Zeiten des Klimakteriums", Wenn Ihr wissen wollt, wer ich bin und worum es sonst geht in meinem Roman "Der parzellierte Mann", dann klickt mich einfach immer wieder an! Ich freue mich!
Abonnieren
Posts (Atom)