..."Und wenn Du der Eroberer bist?", fragt Fiona. "Dann läuft alles anders", sinniert ihre Freundin. "ich glaube, in diesem Jahrhundert läuft sowieso alles anders herum. Frauen suchen, jagen, nehmen sich, was man ihnen nicht vorenthält, und sind dennoch dabei äußerst wählerisch, das ist die ganze Tragik oder tragische Ironie. Sie wollen erobern und sehnen sich doch nach dem Erobert werden.
Du hast es doch eigentlilch gut mit Deinen zwei, drei Männern!" Ja, schon lange versucht Beatrice durch zwei nahezu gleichwertige Liebhaber ein endgültiges Abgleiten in die emotionale Abhängigkeit zu vermeiden. Als sie drauf und dran war, sich in F.H. zu verlieben, ihren "hanseatischen Apoll" mit dionysischem Unterbau - ein emotionaler Abrutscher, den sich der Begehrte übrigens heftigst verbat - , als also Gefühle sich zu artikulieren schienen, da fing sie an, den Demoskopen Olaf-Alexander etwas näher kennen zu lernen, es entspannen sich zumindest erste zarte Bande, es gedieh eine unauffällig im Schatten größter Diskretion aufkeimende Pflanze.
Die Unterscheidung zwischen Sex und Liebe? Aber bitte!
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