...Er wird sie an allem teilhaben lassen, an seinen geschäftlichen Erfolgen, privaten Malaisen, an seinen Neigungen und Vorlieben, sei es häufiger Spontansex oder die Liebe zum Bel Canto. Überhaupt Italien, die Sprache, die er noch mühsam erlernt, die Küche, die Malerei, die Musik. Sie fügt ihre Kenntnisse über die Cinecittá , den italienischen Film und die italienische Literatur ("Umberto Ecco gelesen? Unnachahmlich sein erstes Werk "Il nome della rosa") hinzu und vervollständigt somit das teutonische Begeisterungspanorama. Doch den Italienischkurs besucht er mit seiner Frau und das Land, wo die Zitronen blühen und die Orangen glühen, wird er lediglich mit seiner Angetrauten aufsuchen, Ihr bleiben Reiseberichte, Impressionen aus zweiter Hand, das geduldige, wenn auch nicht uninteressierte Zuhören. Die anderen führen das Stellvertrterleben, und sie hat stellvertretenden Sex. Oder ist es umgekehrt?
Er dringt abermals in sie ein...
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