...Drittens: Der Geologe preist sich als zierlich und gut erhalten an, zudem scheint er polyglott zu sein. Ein Köder, der sich als wenig substanziell erweisen wird. Abermals die Mainmetropole, die Anonymität der Großstadt, die gleichzeitig einen Menschen schluckt und Persönlichkeiten gebiert, Beatrice liebt es, sich vom Strom der Passanten und Flaneure treiben zu lassen, sie hebt sich ab vom Mainstream, das spiegelt ihr die Vielfalt der Blicke wider, der kurzen, hastigen, sehnsüchtigen, überraschten. Sie trägt einen langen, schwarz-bunten Sommerrock, auf den Blumen diagonal gestreut sind, hohe Sandalen und ein körperbetontes, schwarzes T-shirt, nicht irgend eines, das beste, das sie besitzt, das schmeichelhafteste, das die Körperlinien betont, sich diesem Körper anschmiegt, als wollte es nie mehr von ihr weichen, dieses weiche, elastische Kleidungsstück, das ihren Oberkörper sanft, aber nachdrücklich modelliert. Sie schlendert, schwebt fast, fast könnte man meinen, sie tänzelt im hellen Nachmittagslicht. Ertönt eine Musik in der Fußgängerzone, so fangen ihre Hüften fast unmerkllich an sich zu bewegen, in Erwartung kommender Highlights. Das Nicht-wissen-können, Nicht-erahnen-können nahender Ereignisse birgt einen eigentümlichen Reiz in sich, denn in der Überraschung entfaltet das Mögliche seinen poetischen Reiz.
Die Überraschung steuert geradewegs auf das kleine Café zu,...
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